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Astrophysik – viel mehr sehen


 

Die Referentin Stefanie Unterguggenberger stellte den Interessierten das Verfahren  „Zusammenbau“ von Bildern verschiedener Satelliten vor.

Eine gelungene Bilderserie verführte die 14 Zuschauer am 23. Juni 2022 in die Arten des Sehens der ferngesteuerten Teleskope über unseren Köpfen.

Aus dem erdnahem Weltraum liefern – ohne Störung durch die Lufthülle – die großen Automaten mit Bilderfassung das Sehen in den Wellenlängen von gamma-Strahlen bis hin zu den Radiowellen. Dazwischen gibt Ultraviolett, Sichtbares Licht, nahes Infrarot und fernes Infrarot. Die elektromagnetischen Wellen werden gebündelt und als Pixel (schwarz, viele Grautöne und weiß) zur Erde gesandt.

Die ESA (European Space Agency) hat seit Jahrzehnten Satelliten im Weltraum, die mit Sonnenpaneelen das Licht der Sonne als Energiequelle (Gleichstrom) für alle Verarbeitungsschritte nutzen. Die Referentin Stefanie Unterguggenberger stellte den Interessierten das Verfahren  „Zusammenbau“ von Bildern verschiedener Satelliten vor. Dieser Komposite wird dann künstlich eingefärbt um es in Bildbuchmanier vorzustellen.


Es kamen auch einige Zwischenfragen aus dem Publikum im Wintergarten der Arbeiterkammer-bibliothek. Sie betrafen die Belichtungszeiten und die Nachführung der Teleskope auf den Satelliten. Jeder Satellit hat schon einen Nachfolger mit verbesserter Auflösung.

In den letzten 10 Minuten gab es vorerst kräftigen Applaus und dann Fragen zur Milchstraße und der Bewegung des Sonnensystems. Dazu gab die Vortragend flott und sehr verständliche Antworten über: Was sehen die ferngesteuerten Teleskope im Weltraum?


(Bericht Richard Werner, Fotos Dr. Stefanie Unterguggenberger, April 2022)


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