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500 Jahre St. Annenaltar von Wolf Huber

 

Die Wolf Huber-Ausstellung beleuchtet Leben, Werk und Epoche des wohl berühmtesten Feldkircher Künstlers.

 

Vor 500 Jahren wurde im heutigen Dom von Feldkirch der St. Annenaltar aufgestellt, einer der wertvollsten Kunstschätze Vorarlbergs. Grund genug, dem Künstler Wolf Huber eine Ausstellung im Palais Liechtenstein zu widmen.

 

15 TeilnehmerInnen hatten am 25.06.2021 Gelegenheit, diese überaus informative und gut gestaltete Ausstellung zu besuchen. Werner Gerold verstand es, mit seinem immensen Wissen über die damalige Zeit und die Werke des Wolf Huber zu begeistern. Der um 1480 in Feldkirch geborene Wolf Huber wurde mit 25 Jahren Hofmaler und Baumeister der Fürstbischöfe in Passau, für die er bis zu seinem Tod 1553 arbeitete. Mit Albrecht Altdorfer zählt er zu den Meistern der „Donauschule“, die sich durch ein neues Naturempfinden auszeichneten. Er gilt als Pionier der autonomen Landschaftsdarstellung. Insgesamt lassen sich dem Künstler 162 eigenhändige Zeichnungen, 13 Holzschnitte und 28 Gemälde zuschreiben, die sich in beinahe sechzig bedeutenden Museen befinden.

 

Hauptwerk

Der St. Annenaltar gilt als Hauptwerk von Wolf Huber. Das Meisterwerk aus der Epoche zwischen Spätgotik und Renaissance umfasst zehn herausragende Tafelgemälde. Die Teilnehmer der Führung durften sich dann im Dom von der Schönheit und der Einzigartigkeit des Altars beeindrucken lassen und Werner Gerold verstand es, dieses sakrale Meisterwerk präzise zu beschreiben.

 

Die Ausstellung ist noch bis zum 14. November 2021 jeweils Dienstag bis Freitag von 9 – 17 Uhr und Samstag und Sonntag von 10 – 16 Uhr geöffnet. Ein Besuch lohnt sich!
Mehr Infos unter www.feldkirch.at/wh500

 

(Text und Fotos Helmut Köck, Juni 2021)


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