42 Jahre Rheticus-Gesellschaft

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Besuch Altstoff-Sammel-Zentrum

 

Das Altstoffsammelzentrum (ASZ) und dessen Mitarbeiter sind bemüht, Ihnen eine möglichst einfache Entsorgung anzubieten.

 

Am Samstag 5.10.2019 kamen acht TeilnehmerInnen in den Genuss einer Führung durch das Altstoff-Sammel-Zentrum.


Peter Lampert zeigt die lange Schleife durch das Sammelzentrum in Feldkirch. Der Reihe nach kann mit einer Magnetkarte der unbrauchbare und unnütze Müll in mehreren Containern abgeworfen werden. Ein Beispiel zum Massenstrom wurde uns beim Altmetall vorgeführt. Zuerst gab es eine „Handwägung“ durch die Teilnehmer. Das Ergebnis 15 bis 22 kg. Die digitale Waage unter dem Riesencontainer verriet uns 18 kg.

Wir begegneten dem Elektronikschrott, dem Altholz, vielen Autoreifen und dem Sperrmüll. Letzterer kostet 0,25 Euro /Kilogramm mit einem Rundungswert von 2 kg. Das hohe Gebäude mit einer guten Lüftung durch Naturzug war sehr geruchsarm.  Eine genaue Liste der zehn Gebühren erklärte der sehr auskunftsfreudige Führer und gab und den Tipp für eine Lieferung als Duett. So können auch auf der Reise Abgase gespart werden.

Die Container gelangen in der Regel mit Lastkraftwagen zur Firma Loacker in Götzis, die bei größeren Mengen auch Rabatte verteilt. Wer ein taugliches Elektrogerät ohne Bedarf hat, kann das es auch im ASZ abliefern, wo es an die z.B. an die Caritas weitergereicht wird.

In der Nachsitzung ab 15:30 im Gasthaus Rössle mussten die Teilnehmer das Gewicht einer Kugel aus Aluminiumfolie mit 2 cm Durchmesser schätzen. Die Hausfrau kam mit 1 Gramm nahe an den Wert der Federwaage heran. Aus dem Abfallbericht der Abteilung Abfallwirtschaft (2019) erfuhren wir auch von den verwertbaren Abfällen, die landesweit rund 250 kg pro Einwohner und Jahr betragen. Sie machen im Mittel 73 Prozent der Abfälle aus Gemeinden und Städten aus.


(Text und Foto Richard Werner, Oktober 2019)


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