Sonne an die Flachwasserteiche

Mit 6 Helfern der Naturfreunde gelang es die Wasserzonen zu drei Viertel von Vorjahres-Kraut und -Schilf zu leeren.

 

Wieder gab es am am 11. März 2017 Pflegearbeiten an den 5 Flachwasserteichen im Biotop der Alten Rüttenen.

Zu Weihnachten war alles gefroren und diesmal standen dürres Schilf und Weidensträucher der Sonne im Weg. Wenn die Wärme nicht den Teich erreicht, gibt es wenig Nachkommen für die Frösche. Zuletzt hatte ich im Sommer mit Badeschlapfen den Schilfbestand verkürzt und so die Flugzonen für Libellen geöffnet. Diesmal musste mit Stiefeln gearbeitet werden.
Dank großer Niederschläge an den Vortagen war das Wasser hoch. Mit 6 Helfern der Naturfreunde gelang es die Wasserzonen zu drei Viertel von Vorjahres-Kraut und -Schilf zu leeren. Vier Schilfhaufen und zwei Asthaufen sind - am Rande gelagert - nun Versteck für Nager, Käfer und andere Kleinlebewesen.
Sägen, Gartenscheren und „rohe Gewalt“ – dank Gartenhandschuhe - waren willkommen. Bei zwei Teichen war der Boden schon mit 5 Handflächen Froschlaich bedeckt. Nach gut eineinhalb Stunden ging es zur kleinen Jause. Wir werden anfangs April nachschauen, ob die Kaulquappen schon im Wasser frei schwimmen. Drei Teiche zeigen aber massiven Wasserlinsen-Bestand. Hier wird im Herbst eine Gegenmaßnahme – tiefes Entfernen von Schilfwurzeln erfolgen.


Mein Dank geht an die Werktätigen beim angewandten Naturschutz in der Gisinger Au, wo früher der Alpenfluss Ill sein Un-Wesen mit vielen Flussarmen bei Schneeschmelze und Hochwasser trieb.

 

(Text und Fotos Dr. Richard Werner, März 2017)


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