Buchpräsentation „Im Westen nichts Neues“

Gemeindearchivar Mag. Thomas Welte befasst sich in seinem neuen Buch mit der Zwischenkriegszeit.

 

Die Geschichte Vorarlbergs ist in einer Vielzahl von Büchern dokumentiert. Der Zeitraum zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg ist von den Historikern bisher allerdings stiefmütterlich behandelt worden. Der Frastanzer Gemeindearchivar Mag. Thomas Welte hat sich im Rahmen seines erfolgreich abgeschlossenen Masterstudiums an der Universität Innsbruck genau diesem Zeitraum gewidmet. Und hier vor allem dem Kräfteverhältnis und den Kernaussagen der Parteien im Vorarlberger Landtag. Seine Erkenntnisse fasste er in dem Buch  „Im Westen nichts Neues? - Vorarlberger Landtagswahlkämpfe in der Zwischenkriegszeit” zusammen. Die Rheticus Gesellschaft als Herausgeber lud am 30. Oktober zur Präsentation des Werkes in das Haus der Begegnung: Zahlreiche Besucher folgten dieser Einladung und erhielten dabei vom Autor persönlich Einblick in sein Werk. Die Landespolitik war in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen  - nicht zuletzt aufgrund der handelnden Personen - von einer gewissen Konstanz geprägt. Gerade in den Landtagswahlkämpfen wurden aber auch die Bruchstellen zwischen den Parteien sichtbar. 

 

Zwischen 1919 und 1932 fanden in Vorarlberg vier Landtagswahlen statt. Die Rahmenbedingungen der einzelnen Wahlen waren einigermaßen unterschiedlich.

Während 1919 noch die Folgen des verlorenen Krieges und der Untergang der Donaumonarchie wichtige Themen waren, so stand die nächste Wahl ganz im Schatten der gleichzeitig durchgeführten Nationalratswahl.

 

1928 spiegelte sich bereits die beginnende Radikalisierung im Wahlkampf wider. Vier Jahre später prägte dann die Weltwirtschaftskrise und der damit verbundene Aufstieg der NSDAP den Wahlkampf.

 

(Text und Foto durften wir aus Impulse der MG Frastanz 12/2015 entnehmen).

 


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