Von der Haseltanne zum klingenden Walserholz


Am 10. September 2011 bei schönem Wetter führte der Natur, Landschafts- und Fremdenführer Elmar Sturn eine Gruppe von Mitgliedern und Gästen der Rheticus-Gesellschaft nach Laterns, wo er über verschiedene Themen des Tales informierte.

 

Zuerst besuchten wir das Küblermuseum unter fachlicher Erläuterung von Küblermeister Jakob Nesensohn. Elmar Sturn gab Erklärungen über die Erzeugung der Küblerwaren und die Geschichte der Küblerei im Laternsertal. Nachher wurde das ehemalige 1922 erbaute E-Werk des Tales besichtigt wo uns der Besitzer Klaus Nesensohn durch das Werk führte. Nach einem kurzen Aufstieg fuhren wir zum Kleinforstgarten beim Geroldsgatter im Stürcher. Hier wurde den Teilnehmern vom Betriebsleiter Forstbetrieb Gemeinde, Förster DI Andreas Amann über die Entstehung des Klangholzes der Haselfichte, von der Samengewinnung, dem Wuchs, bis zum klingenden Walserholz, in fachkundiger Ausführung anhand von Schaustücken Einblick gewährt.

 

Föhnsturm 1925

Von Elmar Sturn erfuhren wir über den Föhnsturm im Jahre 1925, bei dem es ca. 15.000 fm. Windwurfholz im Bereich Stürcher gab. Nach einer kurzen Busfahrt gelangten die Teilnehmer zur Jausestation Golfplatz des Reinhard Nesensohn wo der Durst gelöscht wurde. Zum Abschluss der Exkursion informierte uns Elmar noch über die Vielzahl von Vorarlberger Orgelbauern. Die von dem aus Rankweil stammenden Abbrederis Matthäus 1652-1725 bis zu den Orgelbaufirmén Behmann, Grass, Mayer, Pflüger und der weltbekannten Firma Rieger in Schwarzach reichen. Es war ein sehr informativer Nachmittag. Einen Dank an die Gemeinde Laterns und Bgm. Harald Nesensohn für die Fahrgenehmigung in die Stürcherwaldung und Kostenübernahme der Führung im Stürcherwald.

 

(Text und Fotos Elmar Sturm September 2011).

 


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